Beiztechnik – wie alles begann

Im Jahre 1971 war ich bei einer deutschen Beiz­firma als Bau­leiter tätig. Auf­grund mangel­hafter Aus­rüs­tung hatte sich während ei­ner Bei­zung ein Dosier­schlauch mit kon­zentrier­ter Fluss­säure gelöst, die Säure spritzte un­kontrol­liert um­her und ge­fähr­dete Men­­schen und Umw­elt. Als ver­ant­wort­licher Lei­ter der Arbei­ten sah ich mich ge­zwun­gen, durch mein so­­for­ti­ges Ein­grei­fen die Si­tua­tion zu ent­schär­fen. Bei mei­nem spon­ta­nen Ein­­satz zog ich mir er­heb­li­che Ver­ätzun­gen im Ge­sicht und an den Ar­men zu. Glück­liche­rwei­se kon­nten je­doch durch die so­for­ti­ge Be­hand­lung in ei­ner Kli­nik Fol­ge­­schä­den ver­hin­dert wer­den.

Die da­rauf­hin von mir ge­for­der­ten In­ves­ti­tio­nen in eine ver­bes­ser­te Sicher­heits­tech­nik lehn­te mein Ar­beit­ge­ber ab. Ich re­ali­sier­te, dass mir die­se Po­si­tion keine wei­­te­­ren Ent­­wicklungs­­mög­lich­­kei­ten mehr bot, kün­dig­te mei­ner­seits die An­stel­lung und grün­dete die Beiz­tech­nik für Kraft­werke GmbH.

Seit nun­mehr 40 Jah­ren ste­hen Sicher­heit im Um­­gang mit Chemi­kali­en und ei­ne ab­so­lut zu­­ver­­läs­sige Aus­­rüs­­tung im Vor­der­grund un­se­rer Ar­beit. Wir sind der Über­zeu­gung dass wir die­ser Philo­­so­phie un­se­ren Er­folg und welt­weit zu­frie­dene Kun­den ver­dan­ken.

Wolfgang Clary