Ausführungsbeispiele

Die Um­wäl­zung der Rei­ni­gungs­lö­sun­gen wird der Kon­struk­tion des zu rei­ni­gen­den
Sys­tems an­ge­passt. Kes­sel ba­sie­ren im We­sent­li­chen auf 3 Grund­prin­zi­pi­en:

• Naturumlauf
• Zwangsumlauf
• Durchlaufprinzip


Naturumlauf-Kessel


Die Um­wäl­zung der Rei­ni­gungs­lö­sun­gen er­folgt durch die In­stal­la­tion von tem­po­rä­ren Pum­pen von aus­rei­chen­der Ka­pa­zi­tät. Für den Ver­damp­fer kann in den meis­ten Fäl­len die "Auto­Circulation" an­ge­wandt wer­den. Bei der "AC" wird an ge­eig­ne­ter Stel­le Stick­stoff ein­ge­düst. Der da­durch er­zeug­te Dich­te­un­ter­schied in den Flüs­sig­keits­säu­len be­wirkt ei­ne Zir­ku­­la­tion, es ist die Nach­bil­dung des Na­tur­um­laufs bei Tem­pe­ra­tu­ren un­ter­halb des Sie­de­punkts. Der Vor­teil die­ses Ver­fah­rens ist, dass nur sehr ge­rin­ge Mo­di­fi­ka­tio­nen am Kes­sel er­for­der­lich sind, pro­vi­so­ri­sche Trom­mel­ein­bau­ten wie z. B Ab­deckun­gen der Fall­roh­re oder Mann­loch­deckel kön­nen ent­fal­len.




Zwangsumlauf-Kessel




Die Um­wäl­zung der Rei­ni­gungs­lö­sun­gen er­folgt durch die In­stal­la­tion von tem­po­rä­ren Pum­pen mit aus­rei­chen­der Ka­pa­zi­tät. Für den Ver­damp­fer kön­nen in den meis­ten Fäl­len die vor­han­de­nen Um­wälz­pum­pen ver­wen­det wer­den. Es be­darf al­ler­dings ei­ner Ab­stim­mung mit dem Pum­pen­her­stel­ler um die vor­han­de­nen Sperr­was­ser­sys­te­me kor­rekt zu nut­zen.

Durchlauf-Kessel


Bei der vor al­lem in Eu­ro­pa ver­brei­te­ten Bau­art der Durch­lauf­kes­sel wird das Durch­stoß­ver­fah­ren (Open Circuit = OC) an­ge­wandt. Beim "OC" werden zur Er­zeu­gung des er­for­der­li­chen Mas­sen­stroms die be­triebs­ei­ge­nen Spei­se­pum­pen ver­wen­det. In den ge­nau de­fi­niert­en Was­ser­strom wer­den mit ei­ner In­jek­tions­pum­pe so­viel kon­zen­trie­rte Che­mi­ka­lien in­ji­ziert, dass nach der In­jek­tions­stel­le die ge­wün­sch­te An­wen­dungs­kon­zen­tra­tion herrscht. Die Rei­ni­gungs­lö­sung wird dann wie ein Pfrop­fen durch das Sys­tem ge­drückt und am Sys­tem­en­de aus­ge­tra­gen. Die Län­ge des Pfrop­fens ent­spricht der In­jek­tions­zeit die von der Ver­schmut­zung des Sys­tems ab­hän­gig ist. Der Pro­zess wird durch Ana­ly­sen am Sys­tem­ein­tritt und am Sys­tem­aus­tritt über­wacht und ge­steu­ert.