Die verschiedenen Verfahren

Als inter­national aner­kannte Grund­lage wird oft die VGB Richt­linie R513 für die Be­sei­ti­gung von Belä­gen heran­gezogen. Es wird begriff­lich unter­schieden in

• Beizung

• Chemische Reinigung


Bei der Beizung spricht man von der Rei­ni­gung einer Neu­­an­­lage vor der ers­ten In­be­trieb­nah­me, um fer­­ti­gungs- and mon­tage­be­ding­te Be­läge zu ent­fer­nen.
Eine Chemische Reinigung wird notwendig, wenn im Betrieb entstandene Beläge die Ei­gen­schaf­ten (Druck­­verlust, Wärme­­durch­gang) nega­tiv be­ein­flusst ha­ben.

Beide Verfahren führen dann zum Erfolg, wenn das Rei­ni­gungs­mittel richtig aus­gewählt und die zu rei­nigen­den Kom­po­nen­ten der An­lage gleich­mäßig durch­strömt wer­den. Üb­li­cher­­wei­se werden Mi­ne­ral­säu­ren, deren Ge­­mi­­sche, or­­ga­­ni­­sche Säuren oder Kom­plex­bild­ner ein­ge­setzt.
 

Je nach Art des Dampferzeugers/der Komponente wird das Reinigungsmedium zirkuliert (Umwälzbei­zung/ Chemische Reinigung) oder im Durchstoßverfahren angewendet.